Wie viel Freunde brauche ich, um die ganze Welt zu kennen?

 

Vielleicht kennen Sie die berühmte „Reiskorn-Rechnung“ oder das Problem, dass man eine Zeitung nie mehr als 7 Mal falten kann?

 

Die Gründe sind in der so genannten exponentiellen Steigerung zu sehen:

10 Mal verdoppeln ergibt das 1000-fache und 20 Mal verdoppeln sogar das 1 Million-fache! (210 = 1.024 und 220 = 1.048.576).

 

Im Zeitalter von Facebook ist es interessant, auszurechnen, wie viel „Freunde von Freunden von Freunden“ ich benötige, um mit den ganzen 7,5 Milliarden Einwohner unseres Planeten verknüpft zu sein:

 

Nehmen Sie mal an, Sie haben 30 Freunde. Und jeder dieser Freunde hat wiederum 30 Freunde. Und jeder davon wieder 30 Freunde, usw.

Wie viel Mal muss sich diese Hierarchie verzweigen?

 

Jetzt nehmen Sie Ihren Taschenrechner und probieren:

30x30x30x30x30x30= 730 Millionen

und 30x30x30x30x30x30x30 = 22 Milliarden

D. h. der Wert muss zwischen 6 und 7 liegen

 

Die genaue Rechnung ergibt

306,7 = 7,8 Milliarden.

 

Wenn man nun nicht die Endsumme betrachtet, sondern die dazwischen liegenden Mitglieder dazu addiert, braucht man nur 6 Stufen!

 

Wenn ich 30 Freunde habe und von denen hat jeder wieder 30 Freunde, so ist man nach nur 6 (!) Ebenen mit der ganzen Welt verknüpft:

 

Lange nachdem ich die obige Überlegung angestellt hatte, las ich von dem Experiment des Soziologen Stanley Milgram. Er zeigte, dass zwei beliebige, einander unbekannte Menschen irgendwo auf der Welt meist durch nicht mehr als 6 Bekanntschaftsgrade getrennt sind.

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne