Bedienen oder beherrschen?

 

Allein schon das Wort “BEDIENUNGS-Anleitung” entlarvt unseren Sprachgebrauch. “Bedient” wird jemand, der über uns steht.
Ein Ritter hätte nicht sein Schwert “bedient”, sonder er hätte es “beherrscht”.
Wenn wir davon sprechen, dass wir eine Maschine “bedienen” (und dann vielleicht sogar einen “Bedienungs-Fehler” machen), geben wir unbewusst zu, dass wir der Knecht und die Maschine der Herr ist.

 

 

Wieviel Moleküle Wasser gibt es auf der Erde?

 

Die folgende Rechnung ist eine Überschlagsrechnung, da es nur auf die Größenordnung ankommt. Die genauen Werte bringen bei einer groben Abschätzung nicht so viel, dass sich eine exakte Rechnung lohnt. Mir kommt es mehr auf das Verständnis an. Im Prinzip soll man die folgende Berechnung „im Kopf“ durchführen können. Wer will, kann ja mit den exakten Werten nachrechnen:

Oberfläche 510 Mio. km2

Mittlere Tief der Ozeane 3,7 km

1 Liter Wasser 55,5 Mol

Meeresfläche 71 % der Erdoberfläche

Avogadro-Konstante 6,022 * 1023

 

 

Oberfläche der Erde:

Hier rechnen wir:

Oberflächeder Kugel =Umfang * Durchmesser = 40.000 km * 12.000 km = ca. 500 Mio. km2

Fläche der Ozeane = ungefähr 70 % davon = ca. 350 Mio. km2

Mittler Tiefe der Ozeane = ungefähr 4 km, deshalb

Volumen der Ozeane = Fläche * Tiefe = 350 * 4 = ca. 1,4 Milliarden km3

Das sind 1,4 * 1018 m3 und damit 1,4 * 1021 Liter

1 Liter Wasser = 55 Mol .

Das Molgewicht von Wasser (H2O = 18 +2) und damit enthalten 1000 Gramm Wasser 1000/18 = 55,5 Mol)

 

1 Mol = 1024 Moleküle und damit wird die
Anzahl der Moleküle 1,4 * 1021 Liter * 55 * 1024 = ca. 80 * 1045 Moleküle

 

das sind ca. 1047 Moleküle

 

Der Süßwasseranteil der Erde liegt bei 3 % und kann vernachlässigt werden.

 

 

In 10 Jahren vertausendfacht

10. Januar 2015

Letzte Woche habe ich mir bei Staples einen 65 GB USB-Speicherstick für 15 Euro gekauft.

Zufälligerweisen habe ich noch meinen ersten USB-Speicherstick, den ich mir vor genau 10 Jahren für 89 Euro gekauft habe. Er war damals ein Schnäppchen und hat 254 MB! In der Zeit der Floppy-Disks mit 1,4 MB ein enormer Fortschritt. Heute würde ihn niemand geschenkt haben wollen!

 

In diesen 10 Jahren  hat sich die Speicherkapazität um den Faktor 250 vergrößert. Der Preis ist auf 1/6 gefallen.

 

D.h. für das gleiche Geld bekommt man heute 1.500-mal so viel Speicher wie 2004!

Jedes Jahr  hat sich die Kapazität (GB/ Euro) ungefähr verdoppelt.

(Für Mathematiker:  2 hoch 10 = 1.024)

Das ist noch schneller als es das „Moore Gesetz“ mit einer Verdoppelung alle 18 Monate vorhergesagt hat.

 

 

Sommerzeit das ganze Jahr?

 

Warum lässt man nicht die "Sommerzeit" das GANZE Jahr? Oder noch besser: Warum verschiebt man unsere Uhrzeit nicht gleich um 2 Stunden?

Als man die Mitteleuropäische Zeit einführte, lebten wir zu 2/3 in einer bäuerlichen Gesellschaft (ohne elektrisches Licht), in der man  um 20 Uhr schlafen ging und um 4 Uhr wieder aufstand. D.h. MITTERNACHT (= die Mitte der Schlafenszeit) war um 24 Uhr.

Heute gehen wir um 22 Uhr zu Bett und stehen um 6 Uhr wieder auf. D.h. der „Mittelpunkt" unserer Schlafenszeit ist um 2 Uhr und nicht mehr um 24 Uhr.

Damit "Mitternacht" (d.h. die Zeit, wo es am dunkelsten ist) auf den „Mittelpunkt“  unserer Schlafenszeit, d.h. auf die 2 unserer Uhr fällt, müsste man unsere Uhren um 2 Stunden vorstellen. Diese „Hochsommer-Zeit“ gab es übrigens zwischen 1947 und 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone (Moskauer Zeit).

 

 

„Fuck“—ein neues Drohwort?

 

Im Artikel „Das Jahr in seinen Zitaten“ von Bertram Eisenhauer in der FASZ Nr. 52 vom 28. Dezember 2014 fiel mir auf, dass gleich zweimal das Wort „Fuck“ als Bedrohung verwendet wird. U. a. von der amerikanischen Außenministerin Nuland : „Fuck the EU!“

Auch in amerikanischen Filmen hört man immer wieder das wütend/verzweifelnde "Fuck!". Im Deutschen würde der Protagonist stattdessen laut "Scheiße!" brüllen.

 

Das gibt tiefen Einblick in die amerikanische Seele. In meinem bisherigen Leben habe ich das „Schnalzeln“ -wie man in Bayern sagt- für die schönste Beschäftigung der Welt gehalten. Wenn es auch beim ersten Mal nicht ganz so schön war, wie ich es mir beim Onanieren vorgestellt hatte. Auch die Franzosen sagen „Faire l’amour“. Was ja auch sehr poetisch klingt.

 

Offensichtlich stimmt (wenigstens für die US-Amerikaner) der Spruch meines Großvaters: „Alles auf der Welt dreht sich um Sex. Nur beim Sex nicht; da geht’s um Macht!“

 

 

 

Freie Energie

 

Ich habe bei meinem Schwiegersohn Jan in Berlin (Patentanwalt) das folgende Buch gelesen:

 

http://www.k-meyl.de/go/index.php?dir=30_Buecher&page=4&sublevel=1

 

(Elektromagnetische Unverträglichkeit, Teil 2)

 

 

und war einigermaßen fasziniert. Jan hat währen seines Studiums einige Vorlesungen dieses seltsamen Kauzes besucht. Meyl forscht auf dem Gebiet der "Freien Energie", hat aber noch nichts greifbares vorzuführen und wird von seinen Kollegen belächelt.

Er hängt alles an den "Neutrinos" auf und ist ein großer Tesla-Fan.

 

Na ja: Der Neandertaler hat sich ja auch nicht vorstellen können, dass ihm ein Wasserfall (zusammen mit einer Turbine und einem Dynamo) eine fast unerschöpfliche Ernergie-Quelle sein könnte. Für ihn gabs halt nur Holz als Energiequelle; alles andere war außerhalb seines Vorstellungs-Horizontes.

Wahrscheinlich sind wir (kosmisch geshen) nicht viel weiter!



 

 

Zur "Freien Energie" bzw. perpetuum mobile

 

 

Hätte jemand im Mittelalter behauptet, dass man aus einem Wasserfall mit Hilfe von einigen Magneten, Kupferspulen und -Drähten in 1000 Meilen Entfernung ein"Feuer ohne Rauch" erzeugen kann, dann wäre er auf dem Scheiterhaufen gelandet.

Die Gesetze der Thermodynamik (wenn es überhaupt GESETZE und nicht BEOBACHTUNGEN sind) gelten nur für abgeschlossene Systeme. Und vielleicht ist unser Universum gar kein "abgeschlossenes" System?

Wenn wir "Hefezellen in einem Weinfass" sind, ist unser Weinfass unser Universum. An der Innenwandung endet unser Vorstellungshorizont. Und den Winzer (GOTT) stellen sich die Hefezellen als eine sehr große Hefezelle vor. Vielleicht ahnt die eine oder andere Hefezelle (wenn mal das Spundloch kurz geöffnet wird), das es noch etwas außerhalb des Weinfasse geben könnte.

 

 

 

CO2 als "Rohstoff";

die Lösung des CO2-Problems?

 

 

Ich habe mich  geärgert, als in "Bild der Wissenschaft" ein Artikel über Bayer war. Die haben doch ernstlich eine Methode entwickelt, CO2 mit einem Epoxid umzusetzen (soll ein ganz spezieller Katalysator beteiligt sein). Und hoffen so, das CO2 -Problem zu lösen. Abgesehen davon, dass ich  den ganzen CO2-Quatsch anzweifle, haben die offenbar keine Ahnung vom Unterschied zwischen Thermodynamik und Kinetik.

 

CO2 ist energetisch dermaßen "im Keller", dass man nur unter erheblicher Energie-Zufuhr wieder neue C-C-Bindungen knüpfen kann.  Deswegen ist ja die Umsetzung von Kohlehydraten mit Sauerstoff zu CO2 und Wasser DIE wichtigste chemische Reaktion unserer Welt; weil dabei soviel Energie frei wird. Und für den Rück-Prozess muss man diese Energie wieder hineinstecken (macht ja die Natur mit Hilfe der Sonne täglich, sonst gäbe es uns ja nicht.)

Ein Katalysator kann doch nur die Aktivierungsenergie erniedrigen. In die Thermodynamik kann er nicht eingreifen (sonst könnte man ja ein chemisches Perpetuum mobile konstruieren!)

Und woher wollen diese Leute die Energie bekommen, um das CO2 umzusetzen? (Wohl doch nicht durch Verbrennung von fossilen Energieträgern?)

Aber man kommt in die (Wissenschafts-)Zeitungen damit; sogar einer unserer Vorstände hat das Verfahren bewundert!

 

Na ja, aber wie meine Frau sagt: "auf uns hört ja keener!"

 

 

 

Die Welt ist kaputt

 

Gertrud erzählt immer die Geschichte von Opa Schroer. Der sagte schon vor 60 Jahren: "De Welt is kapott!"

Jetzt sind wir soweit.

Oder wie sagte der große Ökonom Keynes, als man ihn fragte, wie er den Kapitalismus auf lange Frist sieht: "On the long run we are all dead!"

 

Originalzitat:

„Now, in the long run this is probably true… But this long run is a misleading guide to current affairs. In the long run we are all dead”

 

Wie lautete die Parole, die der Britische König während der schlimmen deutschen Luftangriffe Mitte bis Ende 1940 an die Bevölkerung ausgab: "Keep calm and carry on".

Ich habe das Plakat in meinem Zimmer hängen.

 

 

 

Gen-Technik; Fracking:

Der Zauberlehrling von Goethe

 


Das Monster, das man nie mehr einfangen kann, macht mir Sorgen.

 

Wenn man 1 Liter Wasser ins Meer kippt und gleichmäßig über alle Meere verteilt, hat man in jedem Glas, das man irgendwo herausnimmt etwa 5000 Moleküle der ursprünglichen Menge. Bzw. in jedem Tropfen (!) der Weltmeere 1 Molekül!

Man weiß inzwischen , dass manchmal nur ein paar Moleküle eines "Trigger"-Stoffes genügen, um eine unwiderbringliche Reaktion im menschlichen Körper hervorzurufen.

Das macht mir Angst. Obwohl ich begeisterter Chemiker bin, habe ich inzwischen eine enorme Skepsis gegenüber neuen, synthetischen Stoffen entwickelt. Die in den 50ern hochgelobten synthetischen Stilböstrole haben bei den Töchtern und Enkelinnen der damit behandelten Frauen Karzinome erzeugt.

Radioaktivität und UV-Licht wirken schon seit Beginn des Lebens auf die Evolution ein. Das hat offensichtlich nicht geschadet; bzw. sogar uns "hervormutiert".

Meine Horrorvorstellung ist, dass einer meiner synthetisierten Stoffe eine derartige -über Generationen verborgen bleibende- Wirkung besitzt und dann plötzlich "zuschlägt".

Wenn es eine Chemikalie gäbe, die schon in molekularer Konzentration die Frauen unfruchtbar macht, gibt es nach 100 Jahren keine Menschen mehr auf der Welt. Wäre -aus der Sicht der Evolution- ja nicht weiter schlimm!


Interessant ist, dass mein Lieblings-Philosoph Georg Christoph Lichtenberg schon vor 250 Jahren ähnliche Gedanken hatte:

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.

 

 

Gedanken über meinen Schreibtisch-Globus

Neulich saß ich vor meinem Schreibtisch-Globus und fing an zu träumen und zu rechnen.

Der Globus hat die übliche Größe von 30 cm; d.h. einen Maßstab von 1:42 Millionen. Oder anders ausgedrückt sind 1 cm auf dem Globus 420 km in der Realität.

 

Die Berge und das Meer:

Mit etwa 9 - 13 km wären die Berge und das Meer nur ca. ¼ mm hoch bzw. tief. Mit dem Finger kaum zu spüren!

Das Volumen aller Meere beträgt 1,34 Milliarden km3; das wären auf meinem Globus 18 ml.
Ein Schnapsglas voll! Ein Riese könnte es mit seinem Taschentuch aufwischen. Nur 3,5 % des gesamten Wassers sind Süßwasser (davon ¾ als Eis auf den beiden Polen gefroren). Auf meinem Globus kümmerliche 0,6 ml.

 

Das All:

Die Internationale Weltraumstation ISS würde meinen Globus in etwa 1 cm Abstand umkreisen; die GPS-Satelliten wären etwa einen halben Meter entfernt und die „geostationären“ Ferseh-Satelliten 86 cm. Bei dieser Entfernung drehen sie sich genauso schnell wie der Globus (1-mal in 24 Stunden); bleiben sozusagen „auf der Stelle“.

Der Mond würde als 8 cm großes Äpfelchen in 9 Meter Entfernung für Ebbe und Flut der schnapsglasgroßen Pfütze der Weltmeere sorgen.
Und die Sonne würde als 33 m dicker Feuerball in 3 ½ km Entfernung leuchten. Nur etwa 1/Milliardstel der Strahlung kommt auf dem Globus an und sorgt dort für alles Leben.

In der nahesten Konstellation wären Mars 130 m und Venus 95 m von meinem Globus entfernt. Ganz schön weit im Vergleich zum Mond in 9 m!

 

Und die nächste Sonne, α-Centauri (mit 4,3 Lichtjahren unser unmittelbarer Nachbarstern)? Unvorstellbare 1 Million Kilometer! Das wäre von meinem Globus 3-mal so weit wie zum realen Mond.

 

 

 

 

Die genaue Uhrzeit

 

 

 

In einem Readers Digest-Buch aus den 1960er Jahren las ich die folgende Kuriosität:

 

Man stellt einem Computer die folgende Frage: Ich habe die Wahl zwischen 2 Uhren. Die eine ist defekt und steht und die andere geht in 24 Stunden 1 Sekunde nach. Welche von den beiden soll ich kaufen?

 

Der Computer antwortet: Kaufe diejenige, die steht. Denn sie zeigt die Zeit zweimal am Tag richtig an. Die andere tut das nur einmal alle 120 Jahre.

 

 

 

Wir prüfen das mal nach:

 

Nach 24 Stunden weicht die Uhr um 1 Sekunde von der exakten Zeit ab. Nach einem weiteren Tag nochmals 1 Sekunde; usw.
Der Tag hat 60 x 60 x 24 Sekunden = 86.400 Sekunden

 

Wenn pro Tag 1 Sekunden Abweichung resultiert, so hat man nach 86.400 Tagen wieder die gleiche „Ausgangs-Position“.

 

Wieviel Jahre sind das?

 

1 Jahr hat 365 Tage; d.h. 86.400 Jahre sind 86.400 / 354 = 236,7..Jahre

 

Das sind knapp 240 Jahre.

 

Wenn die Uhr eine Digital-Uhr ist, d.h. 24 Stunden getrennt anzeigt. (z.b. 1 Uhr nachmittags als 13 Uhr) stimmt das.

 

Wenn es sich um eine mechanische „Zeiger-„ Uhr handelt, fängt die Bezeichnung der Stunden nach der 12 wieder bei 1 an. D.h. die Uhr läuft zwei mal pro Tag rund.

 

Dann stimmt die obige Aussage, dass alle 120 Jahre die genaue Zeit angezeigt wird. In den 60ern gab’s halt noch keine Digital-Uhren!

 

 

Was wiegt ein Konfetti?

 

 

 

Das kommt natürlich auf die Größe des Konfettis und auf das Gewicht des Papiers (Flächengewicht) an.

 

Ich habe es ausprobiert:

 

Das normale weiße Computer-Druck-Papier hat ein Flächengewicht von 80 Gramm/Quatratmeter (g/m2) = 8 mg/cm2 = 0,08 mg/mm2

 

Ein Konfetti, den ich mit meinem genormten Büro-Locher ausgestanzt habe, hat 5,5 mm Durchmesser.

 

D.h. seine Fläche ist π/4 * d2 = 24 mm2

 

Dann ist sein Gewicht 24 * 0,08 mg = 1,9 mg

 

 

 

D,h. Ein Konfetti wiegt ca. 2 Milligramm. Bzw. 500 Konfettis wiegen 1 Gramm.

 

Lebens-Arbeitszeit

 

 

 

Der normale Arbeitstag besteht zu einem Drittel aus Arbeitszeit. Berücksichtigt man aber Kindheit, Schule, Ausbildung und Rente, so kommt man auf etwa 1/10 der Lebenszeit.

 

Laut Zeit Nr. 25 vom 16. Juni 2011 („Faul aber wohlhabend“) beträgt die mittlere Arbeitszeit pro Einwohner und Jahr (Kinder, Greise usw. eingeschlossen) 702 Arbeitsstunden.

 

Da ein Jahr ca. 8800 Stunden hat, sind das ca. 12 % der Gesamtstunden.

 

Das sind ca. 1/8

 

Stellen wir uns eine Höhle in der Steinzeit vor. Dann ist immer einer „zu Gange“ und sieben schlafen oder ruhen sich aus.

 

Dieser Eine muss aber nicht unbedingt jagen. Er kann auch kochen, aufpassen, Haare schneiden.

 

 

 

Ein anderer Weg zum Berechnen der Lebensarbeitszeit:

 

 

 

Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Jahr und Beschäftigten beträgt ca. 1.650 Stunden für Vollzeitbeschäftigte und ca. 700 Stunden für Teilzeitbeschäftigte. Da 80 % der Arbeitnehmer Vollzeit und ca. 20 % Teilzeit leisten, ist also die durchschnittliche Arbeitszeit aller Beschäftigten (Vollzeit plus Teilzeit) ca. 1.450 Stunden.

 

Rechnet man 40 Arbeitsjahre pro Beschäftigten und eine Lebenserwartung von 75 Jahren, so ergeben sich

 

40 * 1450 = 58.400 Lebensarbeits-Stunden pro Beschäftigte bei

 

75* 365 * 24 = 657.000 Lebens-Stunden

 

 

 

D.h. ca. 9 % seiner Lebenszeit „arbeitet“ ein Beschäftigter.

 

 

Der Rest hat er Urlaub, ist krank, hat frei. Oder geht in die Schule, studiert oder ist in Rente.

 

Hier sind natürlich die Leute nicht berücksichtigt, die in ihrem Leben keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen (Kranke, Millionäre, Selbständige usw.).

 

 

 

Noch ein anderer Ansatz:

 

 

Ein Vollzeit-Beschäftigter arbeitet im Schnitt an ca. 200 Tagen im Jahr jeweils 8 Stunden. Das sind in ca. 40 Jahren Arbeitstätigkeit insgesamt 64.000 Stunden.

 

In seinem gesamten Leben (75 Jahre) erlebt er 75 * 365 = 27.375 Tage = 657.000 Stunden


D.h. er hat eine Lebens-Arbeitszeit von 64.000 /657.000 = 9,7 %.

 

 

Fazit:

 

Die Lebens-Arbeitszeit liegt unter 10 %

 

 

 

 

Ein Wunder der Ingenieurs-Kunst

 

 

 

Bei einer meinen langen Fahrten mit dem Wohnmobil (Ford Transit Diesel Turbo 92 kW) nach Berlin vertrieb ich mir die Zeit mit folgender Rechenaufgabe. (Natürlich nur auf der Autobahn im „Geleit“ einer LKW-Kolonne)

 

Wieviel Diesel wird bei jeder Explosion in einen Zylinder eingespritzt?

 

 

 

Bei 90 km/h brummte mein Transit mit 2.400 Umdrehungen in der Minute. Er „brummte“, weil diese 2.400 Umdrehungen pro Minute 80 Explosionen pro Sekunde und damit einen 80 Hertz-Ton erzeugten.

 

Wieso? Jeder Zylinder erzeugt alle 2 Umdrehungen 1 Explosion. Das haben wir mal in der Fahrschule beim Besprechen des 4-Takt-Motors gelernt. D.h. bei meinem 4-Zylinder-Motor ergibt das also insgesamt 2 Explosionen pro Umdrehung. Und damit bei 2.400 U/min (= 40 U/sec) 80 Explosionen/sec.

 

 

 

Bei 2.400 U/min verbraucht mein Transit 7,2 Liter Diesel in 1 Stunde.

 

7.200 ml dividiert durch 3600 sec ergibt einen Verbrauch von 2 ml Diesel pro Sekunde. (Das sind bei 90 km/h = 25 m/sec 1 ml auf 12,5 m)

 

Nebenbemerkung: Da sieht man, wie viel Power in 1 ml Diesel steckt; nämlich etwa 10 mal soviel wie in der gleichen Menge Nitroglycerin!

 


Das ergibt bei 80 Explosionen pro Sekunde
pro Explosion 2 : 80 = 0,025 ml Diesel. (Null komma Null 25!!)

 


Wenn man annimmt, dass 1 ml Diesel 20 Tropfen ergeben, so heißt das,

 

dass pro Explosion ein halber Tropfen Diesel eingespritzt wird.

 


Und das mit 1.500 bar und auf 1 % genau. Ein Wunder der Ingenieurs-Kunst!

 

 

 

 

 

(Wind-)Leistung eines Segelschiffes


 

Für ein Segel gilt etwa

 

NL = ca. 0,3 x F x u3 (kW)

 

F = Segelfläche in Quadratmeter

u = Windgeschwindigkeit in Meter/Sekunde

 

 

Bei einem Wind von 6 Beaufort (starker Wind = 12 – 13 m/s = ca. 50 km/h) entspricht dies

 

ca. 1 kW je Quadratmeter Segelfläche.

 

 

 

Bei stürmischem Wind, d.h. Windstärke 8-9 Beaufort (20 m/s bzw. 75 km/h bzw. 45 kn), drückt der Wind dann mit ca. 2-2,5 kW auf jeden Quadratmeter Segelfläche. Die schnellsten Windjammer um 1900 hatten bis zu 4000 m2 Segelfläche. Bei dieser extremen Situation wurde das Segelschiff mit erstaunlichen 10.000 PS „Wind“ angetrieben.

(Die extrem schnellen Katamarane des America Cup 2013 hatten ca. 250 m2 Segelfläche.)

 

 

Zum Abschätzen der ungefähren Leistung von Windkraftanlagen nimmt man den halben Wert:

 

 Leistung in kW (bei starkem Wind) ca. 1/2 Fläche in Quadratmeter

 

Beispiel:

 

Man schätzt den Rotor-Durchmesser (doppelte Blatt-Länge) auf ca. 100 m.

 

Dann ist die Rotor-Fläche

 

F = ca. d2 x 0,8 = Ca. 8.000 m²

 

und damit die Leistung bei Starkwind ca. 4.000 kW bzw. 4 MW

 

Enercon gibt eine Nennleistung von 3 MW für seine E 101 Windkraftanlage an.

 

Wir liegen also mit unserer Schätzung im richtigen Bereich.

 

 

 

 

Wieviel Uhr ist es am Nordpol?

Wenn man genau auf dem Nordpol steht, schaut man nach Süden. Egal, wohin man blickt. (Paradoxerweise kommt der Wind aus Süden und weht nach Süden.)

Und wo steht die Sonne auf der Nordhalbkugel um 12 Uhr Mittag?

Im Süden!

 

Also ist es am Nordpol immer 12 Uhr Mittag.

 

 

Dies ändert sich, wenn man nur 1 Schritt vom Nordpol weggeht.

Dann kommt an in eine der 24 Zeitzonen.

Geht man knapp 4 Meter vom Norpol weg und marschiert dann mit 1-Meter-Schritten im Kreis um den Pol herum, muss man bei jedem Schritt die Uhr um 1 Stunde weiterstellen!

 

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
Störche und Geburten.ppt.pps
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
Intelligenz_Fleiß_Portfolio.pps
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne