Inertisierung der Luft (z. B. mit Stickstoff) zum Herabsetzen des Sauerstoff-Gehaltes)

 

 

Will man z. B. den Sauerstoff-Gehalt eines Raumes mit dem Volumen V von 21Vol% auf eine Konzentration herabsetzen, welche die Verbrennung (Atmung) nicht mehr unterhält, so lässt man ein Inert-Gas (z. B. Stickstoff) zur „Verdünnung“ zuströmen.

 

Zur Berechnung dient die Methode des „Idealen randvollen Kessels“. Hierbei wird angenommen, dass das zugesetzte Medium (z. B. Stickstoff) sofort ideal eingemischt wird und dabei (weil der Kessel ja als „randvoll“ angenommen wird) die äquivalente Menge verdrängt wird.

 

Die ursprüngliche Konzentration c0  wird dabei immer geringer bis zur gewünschten Konzentration ct .

 

 

 

 

Es gilt

 

ω = zugeführtes Volumen/Raumvolumen = ln c0/ct

 

 

 

 

d. h. für die Verdünnung von 21 Vol% auf 10 Vol% Sauerstoff ergibt sich

 


ω = zugeführtes Volumen/Raumvolumen = ln 0,21/0,10 =  0,74

 

 


d. h. es müssen je m3 Raumvolumen 0,74 m3 Inertgas zugeführt werden.

 

 

 

Analog ergibt sich für die Herabsetzung auf 7,7 % Sauerstoff

ein Bedarf von 1 m3 Inertgas je m3 Raumvolumen.

 

ω = ln(0,21/0,077) = 1

 

 

 

Facit:

Überschlagsmäßig müssen zur Inertisierung das gleiche Volumen Inertgas zugeströmt werden wie das Raumvolumen beträgt.

 

 

 

Zur Berechnung der Konzentration des zugeführten Mediums (Inert-Gas) nach der Vermischung dient die folgende Formel:

 

cInertgas = 1 – e

 

 

z.B. für  ω = 1 wird cInertgas  =0,63 = 63 %

 

 

 

D.h. Um die Luft in einem Behälter mit dem Volumen  V  von 21Vol% auf 7,7 Vol% herabzusetzen, muss man das gleiche Volumen an Inertgas zumischen. Die Konzentration an Inertgas ist anschließend 63 Vol%.

 

Wird Stickstoff als Inertgas verwendet besteht die Luft nach der Zumischung aus 7,7 Vol% O2  und dem Rest (92,3 Vol%) aus N2 .

 

 

 

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You don’t know what you got,
until it’s gone.

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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne

 

Wärst net aufigstiegn

Wärst net obi gfalln.

Hättst mei Schwester kriegt.

Wärst mei Schwager worn

Hättst a Häusla ghabt

und a Kuh dazu

und a Millisuppn auf die Fruh.

 

Kärntener Volkslied

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

 

Jean Jaurès