Die Bildung der Galaxien und der 2. Hauptsatz

 

 

 

Warum ist die Materie nicht gleichmäßig im Universum verteilt, sondern zu Galaxien, Sternen und Planeten zusammengeballt? Warum ist unser Universum so „körnig“?

 

 

 

Nach der gängigen Lehrmeinung der Astro-Physiker haben sich die Galaxien, die Sonnen und die Planeten durch Akkretion gebildet:

 

Am Anfang war unser Universum mit einer sehr sehr „dünne“ Wolke aus mikroskopisch kleinen Staubteilchen gleichmäßig ausgefüllt.

 

10 Milliarden Jahre nach dem Urknall sollen sich die kosmischen „Staubwolken“ (was immer das auch waren) durch die „Schwerkraft“ zu immer größeren „Brocken“ zusammen geballt haben. (Bildlich könnte man sagen: “Die Mayonnaise ist geronnen“) Die Astro-Physiker nennen das „Akkretion“. Durch immer höhere Verdichtung und den hohen Druck zündeten diese Brocken irgendwann zu „Wasserstoff-Fusions-Reaktoren“, zu Sonnen.

Auch die Erde soll so vor 4 Milliarden Jahren entstanden sein. 1 Milliarde Jahre nachdem die Sonne durch Zusammenklumpen von kosmischem Staub entstand.

 

 

 

 

Und nun das Unerklärliche:.

 

Dieser Vorgang -praktisch eine umgekehrte Explosion- ist thermodynamisch nicht möglich!

 

 

Der amerikanische Physiker Paul A. Tipler schreibt in seinem Lehrbuch „Physik“ (dem „Tipler“ der MINT-Studenten): auf Seite 603:
„Es gibt keinen Prozess, durch den die Entropie des Universums abnimmt.“

 

Aber: Durch die Konzentration der Staubwolken hat sich logischerweise die Ordnung erhöht, d.h. die Unordnung (= Entropie!) verringert.

 

Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik muss innerhalb eines „abgeschlossenen Systems“ die Entropie zunehmen. In einem abgeschlossenen System kann an einer Stelle „Ordnung“ nur zunehmen, wenn sich an einer anderen Stelle dieses Systems die „Unordnung“ vergrößert. Für „Unordnung“ benutzt der Physiker den Ausdruck „Entropie“.

 

 

Hier einige Erklärungen für den „Nicht-Physiker:

 

„Die Entropie nimmt ab“ heißt nichts anderes als „die Unordnung nimmt ab“; d.h. „die Ordnung nimmt zu“.

 

Wenn ich den Staub meiner Wohnung mit dem Besen zu einem Häufchen zusammen kehre, vergrößert sich die Ordnung der Staubkrümel. Ich muss Arbeit dafür leisten. In meinem Körper vergrößert sich dafür die Unordnung. Ich fange an zu schwitzen!

  

Es ist durchaus nicht so, dass alle Vorgänge in die Richtung ablaufen, dass sich die Unordnung (die Entropie) vergrößert. Der 2. Hauptsatz gilt nur in einem abgeschlossenen System. In einem Teilbereich dieses Systems kann sich durchaus die Ordnung erhöhen. Aber dafür muss aus einem anderen Teilbereich des Systems Energie zugeführt wird. Und die entsteht nur, wenn sich „dort“ die Entropie vergrößert.

 

Beispiel: Wenn meine Enkel aus vielen Lego-Steinchen eine Burg zusammenbauen, brauchen sie dafür „Energie“. Niemand hat bisher beobachtet, dass sich aus dem Haufen ungeordneter Lego-Steinchen von selbst ein Haus zusammensetzt. Der umgekehrte Vorgang –wir nennen ihn Zerfall- ist dagegen alltäglich. Der menschliche Körper ist ein hochgeordneter Zell-Verbund. Dieser zerfällt in seine Einzelteile, wenn man stirbt, wenn keine Energie mehr zugeführt wird. Und zwar „von selbst.  Selbst die Pyramiden zerbröseln im Laufe der Jahrtausende,

 

Wenn man einige Esslöffel Zucker in einem  Glas verrührt, lösen sich die Kristalle auf. Aus dem geordneten Zuckerkristall (hohe Ordnung = geringe Entropie) werden ungeordnete Zuckermoleküle, die nicht mehr fest in einem Kristall-Gitter sitzen, sondern wild im Wasser herumschwimmen.

 

So weit so gut: Das ist der 2. Hauptsatz.

 

Aber, wenn man das Glas lange genug stehen lässt, bilden sich aus der klaren Zuckerlösung feste Zuckerkristalle. Die Ordnung im Glas hat sich also erhöht; d.h. die Entropie hat abgenommen. Das geht aber nur, weil außerhalb des Glases die Unordnung (die Entropie) zugenommen hat.

 

 

Wo zum Teufel hat sich als treibende Kraft für die Bildung der Galaxien und Sonnen im Weltall die Unordnung vergrößert? Ist das die berühmte „Dunkle Materie“, von der niemand weiß, wo und was das überhaupt ist? Ist das Universum vielleicht doch kein geschlossenes System? Gibt es ein weiteres Universum? Oder gilt der 2. Hauptsatz nicht universell?

 

 

 

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
Störche und Geburten.ppt.pps
Microsoft Power Point Präsentation 52.0 KB

 

Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
Eisenhower_Portfolio .ppt.pps
Microsoft Power Point Präsentation 47.5 KB
Intelligenz und Fleiß
Intelligenz_Fleiß_Portfolio.pps
Microsoft Power Point Präsentation 30.0 KB

Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer