Die Nano-Welt

 

 

 

Machen wir doch mal ein Gedanken-Experiment:

 

Wir verkleinern unser Universum auf ein Milliardstel.

Aus 1 Kilometer (103 m) wird dann 1/1.000 mm (10-6m), auch 1 Mikrometer (mμ) genannt.

 

Und aus 1 Meter ein Nanometer (10-9m). Das ist die Größe von Molekülen.
Die Vorsilbe NANO bedeutet 1 Milliardstel.

 

 

 

Wenn wir uns unser Sonnensystem in diesem Maßstab ansehen, erblicken wir (vorausgesetzt WIR haben uns nicht selber geschrumpft!) ein recht überschaubares Gebilde:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonne ist jetzt so groß wie ein Hüpfball mit 1,5 m Durchmesser. In etwa 150 m Abstand davon kreist unsere Erde - vergleichbar mit einer 12 mm großen Murmel - um sie herum. Die Menschen wären auf dieser Murmel etwa 2 Nanometer groß; so groß wie ein Zucker-Molekül auf der wirklichen Erde.

 

 

Von der 6000 Grad heißen Oberfläche der Sonne kommt etwa 1 Milliardstel auf diesem Kügelchen an. Das ist das gesamte Lebens-Elixier, von dem die Erdbevölkerung lebt und diese ankommende Energie verursacht das Wetter, die Wolken, die Jahreszeiten, bringt die Pflanzen zum Wachsen und erzeugt dadurch den Sauerstoff, von dem wir leben.

 

 

Unser Mond ist ein ca. 3 mm dickes „Erbschen“, das die Erd-Murmel in 30 cm Abstand umkreist und damit die Gezeiten verursacht. Bislang haben 12 Menschen diese Entfernung (hin und zurück) geschafft. Weiter sind die Menschen bisher nicht gekommen!

 

 

 

Wie schaut in diesem Maßstab das übrige Planeten-System aus?

 

 

Nach der Eselsbrücke „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“ (wir wollen mal den äußersten Planeten - den Pluto - noch als Planeten gelten lassen) sehen wir:

 

  1. Im Abstand von 50 Meter der 5 mm große Merkur, kaum größer als der Erdenmond. Klar ist, dass er bei dem geringen Abstand jede Menge Hitze von der Sonne abbekommt!

  2. Danach in 100 Meter Abstand die 12 mm dicke Venus; also fast genau so groß oder klein wie die Erde. Aber auch recht heiß; nämlich etwa 500 Grad.

  3. Dann kommt unsere Erde wie bereits beschrieben.

  4. Danach der Mars; etwa 200 m von der Sonne und etwa 7 mm „dick“ und je nach Jahreszeit bis zu minus 120 Grad kalt.

  5. Und jetzt ist irgendwie eine Lücke (wenn man die Zahlenfolge 50, 100, 150, 200 weiter ergänzen will); denn der Jupiter zieht erst in etwa 800 m Entfernung als 14 cm dicke „Orange“ seine Bahn.

  6. Fast doppelt so weit (1400m) findet sich der Saturn, der fast gleich groß wie der Jupiter ist (12 cm).

  7. Danach der Uranus (3 km von der Sonne), vier mal so dick wie die Erde (5 cm) und

  8. der Neptun (ebenfalls 5 cm) ziemlich weit draußen, nämlich 4-5 km von der Sonne

  9. Der Pluto, der ja neuerdings nicht mehr zu den Planeten gezählt wird, zieht seine Bahn in 6 km Entfernung zur Nano-Sonne. Da kann man sich vorstellen, dass man von dort die Sonne nur noch als Pünktchen am Sternhimmel sieht und dass es eiseskalt ist. Groß ist er etwa so wie unser Erdenmond; also etwa 2 mm! Man kann sich vorstellen, dass dieses Kügelchen erst 1930 entdeckt wurde.

 

 

 

Und jetzt das erstaunliche: Wie weit ist wohl in diesem Nano-Modell die nächste Sonne weg, also der nächste Stern?

 

 

 

Unsere Galaxie, die wir „Milchstraße“ nennen (die nur 1 von 100 Milliarden Galaxien ist) hat einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren.

1 Lichtjahr ist die Strecke, für die das Licht 1 Jahr braucht.
Wenn man bedenkt, das das Licht von der Sonne bis zu unserer Erde etwas mehr als 8 Minuten braucht und von der Erde bis zum Mond 1 Sekunde, ist 1 Lichtjahr eine unvorstellbare Entfernung, nämlich fast 10 Billionen Kilometer. Eine 1 mit 13 Nullen!

 

 

Unsere nächste Sonne heißt α-Centauri und ist etwas mehr als 4 Lichtjahre entfernt. Ziemlich nah im kosmischen Maßstab. Die nächste Galaxie (wie gesagt eine von 100 Milliarden!), ist die Große Magellansche Wolke - sie ist 160.000 Lichtjahre entfernt.

 

 

Wenn man unser Nano-Modell als Maßstab nimmt (also 1:1 Milliarde), so ist α-Centauri sage und schreibe 40.000 Kilometer weit weg. Dazwischen ist nichts, nichts, nichts.

 

 

Wir haben nur diese eine Erde. Auf diesem „Raumschiff“ leben wir. Und es herrscht ziemliches Durcheinander in diesem Raumschiff. Es gibt keinen Kommandanten und die „Polizei“ darin (die UN) ist ziemlich machtlos. Jeder macht, was er will. In einigen Räumen ist alles blitzblank, aber in den meisten anderen Zimmern herrscht Dreck, Chaos und Willkür.

 

Und es gibt keinen Heimathafen, kein Rettungsboot, Mutterseelenallein treibt diese Kugel im leeren Raum! Und α-Centauri, unser nächstes Sonnen-System, hat keine Planeten.

 

 

 

 

"Wir leben auf einem Brocken aus Stein und Metall, der einen belanglosen Stern umkreist, der einer unter 400 Milliarden Sterne ist, aus denen die Milchstraße besteht, und die wiederum eine von Milliarden anderer Galaxien ist, aus denen das Universum besteht, das möglicherweise eines unter einer großen, vielleicht sogar unendlichen Zahl anderer Universen ist.

Das rückt das menschliche Leben und unsere Kultur in eine Perspaktive, über die es sich nachzudenken lohnt."

Carl Sagan

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne

 

Wärst net aufigstiegn

Wärst net obi gfalln.

Hättst mei Schwester kriegt.

Wärst mei Schwager worn

Hättst a Häusla ghabt

und a Kuh dazu

und a Millisuppn auf die Fruh.

 

Kärntener Volkslied

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

 

Jean Jaurès