Dr. Herterichs  Fremdwortschatz

 

Achrostichon

ein Wort, das aus den Anfangsbuchstaben einer Wortreihe entsteht

aide-memoire

schriftliche Abmachung

Anaphylaxie

Verkehrung ins Gegenteil (èanaphylaktischer Schock)

Aporie

unlösbares Problem

at usum Delphini

zum Gebrauch des Dauphins (=jugendfrei)

Emergenz

Auftauchen, Erscheinen

ephemer

vorübergehend

Ephemeriden

Tagebücher

Epikie

notwendiger Verstoß gegen das Gesetz /die Moral

exekrabel

abscheulich

Idiosynchrasie

Überempfindlichkeit

klandestin

heimlich

mutatis mutandis

mit den nötigen Abänderungen

nolens volens

gewollt und ungewollt; ob man will oder nicht

Peripetie

Umschwung (beim Drama)

Pleonasmus

Überflüssiges (è„alter Greis“)

post hoc, ergo propter hoc

nach diesem, also durch dieses (= Trugschluss von der Folge auf den Zusammenhang/die Ursache)

ut aliquit fiat

damit (überhaupt) etwas geschieht

Malepartus

Übel erworben (in der Fabel der Name des Wolfes)

male parta male dilabutur

Übel erworbenes geht übel zu Ende

Ich komm’, weiß nit woher,

ich bin, und weiß nit wer,

ich leb’, weiß nit wie lang,

ich sterb’, und weiß nit wann,

ich geh’, weiß nit wohin:

Mich wundert, dass ich fröhlich bin!

 

Non fui, fui, non sum

„Bin nicht gewesen, bin gewesen, bin nicht mehr“  (Grabspruch eines römischen Stoikers)

Per vitem ad vidam

„durch Reben zum Leben“    Wahlspruch eines Weintrinkers

dekrepit

Abgelebt, hinfällig

Prokrastinierer

Aufschieber, Arbeitliegenlasser. Ähnlich wie der russische Adelige Oblomow in der Geschichte von Gantscharow): Vom lat.Verb "procrastinare" : Auf morgen verschieben

Hiatus

(tiefer) Graben; Kluft (z.B. zwischen zwei Anschauungen)

Ultra posse nemo obligatur

„Unmögliches zu leisten, kann niemand verpflichtet werden“ entspr. „Impossibilium nulla obligato est“.

Semper aliquid haeret

„Audacter calumniare, semper....“:“Verleumde nur frech, etwas bleibt immer hängen“

Do ut des

Ich gebe, damit du gibst

IN GIRUM IMUS NOCTE ET CONSUMIMUR IGNI

Lateinisches Palindrom: Wir irren des Nachts im Kreis umher und werden vom Feuer verschlungen

Gnothi seauton

Erkenne Dich selbst

Sapere aude

Wage zu denken!

 

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne