Lange Wegstrecke Deutschland

 

 

 

Zusammenfassung:

 

Es wird vorgeschlagen eine 1.200 bis 1.300 km lange Schlauchleitung vom Bodensee bis nach Usedom zu verlegen.

 

 

 

Vorbemerkung:

 

Wenn man mit Hilfe von dazwischen geschalteten Tragkraftspritzen Wasser kilometerweit durch Schläuche fördert, spricht man von „Löschwasserförderung über lange Wegstrecken“. Dies wird im Folgenden als „Lange Wegstrecke“ bezeichnet.

 

Die bei den deutschen Feuerwehren am weitesten verbreitete Pumpe -im Fachjargon Tragkraftspritze (TS) genannt- ist die TS 8/8. Diese Pumpe fördert 800 l Wasser bei einem Druck von 8 bar. Wegen des Druckverlustes durch Reibung im Schlauch (im Folgenden ist damit ein sog. B-Schlauch gemeint) und einem Mindestdruck im Eingang der nächsten Pumpe, benötigt man (bei einem Förderstrom von 800 l/min) alle 500 m eine TS als sog. „Verstärker-Pumpe“. Für jeden Meter Steigung muss man von dieser Distanz 8 m abziehen.

 

Der B-Schlauch hat einen Durchmesser von 3 Zoll (7,5 cm) und i. d. R. eine Länge von 20 m. Für eine Strecke von 1 Kilometer benötigt man 50 B-Schläuche.

 

Wenn man sich mit einem Förderstrom von 400 l/min zufrieden gibt, kann man mit jeder Pumpe entsprechend 4-mal so weit fördern.

 

In dieser Ausarbeitung wird mit einer Normal-Pumpen-Entfernung von 1 km gerechnet. Bei Steigungen verkürzt sich dieser Abstand entsprechend.

 

 

Siehe auch:

 

http://de.wikipedia.org ==> Löschwasserförderung über lange Wegstrecken

  

In diesem Artikel ist auch die (bisher) längste Schlauchleitung der Welt angesprochen:

 

Am 12. Juni 1999 stellten die Jugendfeuerwehren der oberpfälzischen Landkreise Neumarkt, Regensburg, Schwandorf und Amberg-Sulzbach den Guinness-Weltrekord Die längste wasserführende Feuerwehrschlauchstrecke der Welt auf. Die Schlauchleitung war insgesamt knapp 46 km lang und führte von Hohenfels bis zum LGS Gelände nach Amberg. Zur Wasserförderung der ca. 200.000 l aus dem Forellenbach wurden über die Strecke verteilt 115 Tragkraftspritzen verwendet.[10]

 

Einen Rekord nehmen auch die Feuerwehren im Salzkammergut für sich in Anspruch, die im Jahr 2004 mit 78 Pumpen über 25 km einen Höhenunterschied von 794 m überwanden und damit Wasser vom Attersee zum Traunsee pumpten. Sie benötigten dazu mehr als 1.200 B-Schläuche.

 

 

Die folgende Ausarbeitung schlägt eine „Lange Wegstrecke“ vom Bodensee bis nach Usedom/Rügen vor. Die Länge beträgt je nach Trassenführung 1.000 – 1.300 km.

Eine mögliche Alternative (als kleine Lösung)wäre die Strecke Bonn-Berlin.

 

 

Die Durchführung des Projektes erfordert den Einsatz einer Großzahl von Feuerwehr /THW-Einheiten und dürfte bei Erfolg den derzeitigen Weltrekord ergeben.

 

 

Wichtig ist, dass NICHT auf eine Rekord (Guinness-Buch) hingewiesen wird. Dieser ergibt sich naturgemäß von alleine. Sinn und Zweck des Projektes soll ausschließlich die Erprobung der Zusammenarbeit einer Vielzahl von Katastrophenschutz-Einheiten sein. Es darf auf keinen Fall der öffentliche Eindruck einer „Spinnerei“ (==>„für so etwas werden unsere Steuergelder verschwendet!“) entstehen!

 

Nebeneffekt des Projektes ist natürlich (neben der bereits erwähnten effektiven Erprobung der Zusammenarbeit der Kräfte des Katastrophenschutzes) eine Selbstdarstellung des Könnens der deutschen Gefahrenabwehr-Kräfte (in der Mehrzahl hochmotivierte Freiwillige) mit dem entsprechenden Stolz auf die einmalige Leistung!

 

 

 

Anlass wäre vielleicht das 65 jährige Bestehen des THW im Jahre 2015.

 

==> 65.000 B-Schläuche; d.h. pro THW-Jahr 1.000 B-Schläuche!

 

Dadurch hätte man auch genügend Zeit für die Planung, die Proben in Landkreisen/Regierungsbezirken und in einem Bundesland.

 

 

 

Durchführung:

 

Wenn das THW personell und ausrüstungsmäßig für das Projekt in der Lage ist, sollte die Aktion unter der Führung des THW durchgeführt werden.

 

Möglicherweise könnte in 1 oder 2 Bundesländern (z.B. Bayern) die Freiwillige Feuerwehr die betreffende Strecke übernehmen. Eine Mischung THW/ FF hätte den Vorteil, dass auf die erfolgreiche Zusammenarbeit  als Ziel der Übung hingewiesen werden könnte. Auch wäre dabei ein möglicher „Neid-Effekt“ der Feuerwehr auf das THW ausgeschlossen.

 

Mögliche Trasse:

 

Wegen der geringen Höhenunterschiede bietet sich eine Trasse entlang von Flüssen und Kanälen an. Bedingung ist, dass der reguläre Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird!

 

Wegen des geplanten Filmes sollte die Trasse möglichst durch pittoreske Gegenden führen.

 

 

Die folgenden Karten zeigen den möglichen Verlauf vom Bodensee bis zur Ostsee (Usedom):

 

 

Es werden die folgenden 2 Möglichkeiten vorgeschlagen:

 

 

1)      Rhein/Mittellandkanal/Havel/Oder

 

2)      Donau/Rhein-Main-Donaukanal/Saale/Elbe/Havel/Oder

 

Der Verfasser bevorzugt die zweite Möglichkeit (durch das schöne Bayern!).

 

Die Strecken betragen jeweils ca. 1.200 – 1.300 km.

 

 

 

Rhein/Mittellandkanal/Havel/Oder

 

 

 

 

 

 

Donau/Rhein-Main-Donaukanal/Saale/Elbe/Havel/Oder

 

Bis auf 2 Landstrecken mit je ca. 12-15 km (in der Karte SCHWARZ) folgt die Trasse den Wasserstraßen (in der Karte ROT) mit entsprechend geringer Steigung.

 

 

 

Ungefährer Verlauf:

 

  • 15 km Landstrecke von Ludwigshafen (Bodensee) über Stockach nach Mühlingen.
  • Die Ablach entlang bis zur Donau; die Donau entlang bis Kehlheim.
  • Den Rhein-Main-Donau-Kanal entlang bis Bamberg.
  • Den Main aufwärts bis Lichtenfels/Kronach. Die Rodach/Wilde Rodach entlang bis Schwarzbach/Naila.
  • 15 km Landstrecke durch den Frankenwald bis zur Saale (Saalfeld).
  • Die Saale und Elbe entlang bis Magdeburg.
  • Danach die Elbe entlang; über Havel-Kanal/Havel/Havel-Oder-Kanal an Berlin vorbei bis zur Oder.
  • Die Oder entlang bis zur Mündung in die Ostsee.

 

 

 

Folgende Bundesländer werden dabei durchquert:

 

  • Baden-Württemberg (BW)
  • Bayern (BY)
  • Thüringen (TH)
  • Sachsen (SN)
  • Brandenburg (BB)

 

 

 

Bei Verwendung von Tragkraftspritzen TS 8/8 und bei ca. 400 l/min (statt 800 l/m) wären theoretisch alle 2 km eine Verstärker-Spritze notwendig. Zur Sicherheit wird mit 1 TS pro Kilometer gearbeitet. Dadurch werden für die gesamte Strecke etwa 1200 Kraftspritzen gebraucht.

 

 

 

Notwendige B-Schläuche (a 20 m):

 

1250 x 1.000 : 20 = 65.000

 

 

 

Gesamtinhalt der Leitung:

 

Pro km 4.500 l; d.h. insgesamt ca. 5.450 m3

 

Zeitdauer des Durchflusses (vom Start zum Ziel):
Bei 400 l/min ca. 10 Minuten pro km (= 6 km/Stunde = Fußgänger-Tempo); d.h. für 1200 km  ca. 200 Stunden =  ca. 8 Tage/Nächte.

 

Die Verzögerung von 8 Tagen lässt sich ausschalten, wenn man die Wasserförderung dem Fortschritt der Schlauchlegung angleicht.

 

 

Die Gesamt-Aufbauzeit (wenn mit der Schlauchverlegung in den betreffenden Landkreisen gleichzeitig bei T = 0 begonnen wird) wird auf ca. 2-3 Tagen geschätzt.

 

 

 

Abschluss-Event:

 

Wenn das erste Bodensee-Wasser am Ende der Leitung erscheint, wird es vom Bundes-Innenminister in einem Pokal aufgefangen. Der gefüllte Pokal wird dem Museum für Zeitgeschichte übereignet.

 

Gravur: In diesem Pokal befindet sich 1 Liter Bodensee-Wasser, das als Ergebnis einer Groß-Übung unter Beteiligung von  xxx Tausend Katastrophenschutz-Helfer quer durch Deutschland 1299 km nach Rügen gepumpt wurde.

 

Ein Hubschrauber mit einem Film-Team fliegt in ca. 2 – 3 Stunden die gesamte Wegstrecke ab und filmt die  an der Strecke  postierten Beteiligten. (Direkt-Übertragung im Fernsehen.) Jeder Beteiligte bekommt den fertigen Film über das Großprojekt  mit einer Urkunde. Es muss die Möglichkeit bestehen, dass man auf einzelne Gesichter (der jeweilige Beteiligte) „zoomen“ kann. So wird dieser Film eine Art „Hall of Fame“ der deutschen Katastrophen-Helfer.

 

Parallel zum Flug-Film wird ein Film über das Projekt (Planung, Durchführung…) gedreht.

 

 

 

Durchführung

 

  • Aufstellung einer Planungsgruppe THW/Feuerwehrverband/AGBF.
    Ausarbeitung eines konkreten Vorschlages.
  • Festlegung des Vorgehens durch Leitung THW/Feuerwehr-Inspekteure der betroffenen Bundesländer.
  • Aufstellung einer Arbeitsgruppe mit je einem Mitglied der betroffenen Bundesländer und Bezirke. Diese Gruppe fungiert bei der Groß-Übung dann als STAB. Machbarkeits-Studie.
  • Vorstellung des Konzeptes bei der Innenminister-Konferenz durch Leiter THW.
  • X-18 Monate: Übung „Lange Wegstrecke“ in einem betroffenen Landkreis von Bayern; z. B. èLange Wegstrecke Bamberg. Auswertung; Referat vor den betroffenen Bezirksbrandmeistern.
  • X-12 Monate: Übung „Lange Wegstrecke“ der betroffenen Landkreise in dem betroffenen Regierungs-Bezirk in Bayern; z. B. èLange Wegstrecke Oberfranken
  • X-6 Monate Übung „Lange Wegstrecke“ der betroffenen Landkreise und Regierungs-Bezirke in Bayern èLange Wegstrecke Bayern. Filmaufnahme wie bei der anschließenden Deutschland-Übung.

 

Selbst wenn die deutschlandweite Übung ausfallen sollte, haben die Bayerischen THW-/Feuerwehr-Gruppen mit der Langen Wegstrecke Bayern einen Weltrekord aufgestellt

 

 

 

Die jeweiligen Stäbe (Landkreis/Regierungsbezirk/Bundesland) der Teilübungen fungieren bei der Groß-Übung als Teil-Stäbe.

 

Ich habe diese Idee meinem ehemaligen Referendar-Kollegen Albrecht Brömme vorgelegt. (A. Brömme ist nachdem er als Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr pensioniert wurde, jetzt Präsident des THW):

 

 

An den Präsidenten des THW Albrecht Broemme

 

 

 

Lieber Albrecht,

 

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

 

 

Ich freue mich, dass Du nach Deiner Berliner Chef-Zeit auch noch THW-Präsident geworden bist!

 

Und jetzt zu meiner Idee (die ich schon seit meiner Referendarzeit im Kopf habe):

 

Mir fehlt die Zeit und das Organisations-Talent. Deshalb schenke ich sie Dir.

 

Was hältst Du vom absoluten Guiness-Rekord „Lange Wegstrecke“?

 

Und zwar vom Bodensee bis zur Ostsee (vielleicht zur Nordspitze von Rügen?)

 

Eine etwa 1000 km lange Strecke von 2 B-Leitungen parallel (doppelt wegen Ausfallmöglichkeiten); alle 500 m 2 Kraftspritzen zur Verstärkung. Im bergigen Gebiet etwas enger. Wenn man statt 800 l/min nur 400 l/m fördert müsste alle 2 km verstärkt werden. D.h. Du bräuchtest ca. 500 Stationen auf den 1000 km.

 

Wenn das erste Wasser am Ende ankommt, steht dort (neben Dir) der Bundespräsident und füllt den ersten Becher mit Bodensee-Wasser.

 

Nach meiner Überschlagsrechnung braucht das Wasser bei 400 l/min etwa 10 Minuten pro km. D.h. in 1 Woche wäre es am Ziel.

 

Da Du ja wahrscheinlich alle Bezirksbrandmeister der Republik kennst, ist es bestimmt nicht schwierig, ein Meeting mit den betroffenen Bezirksbrandmeister zu veranstalten (vielleicht unter der Schirmherrschaft des THW?) und das Vorgehen zu besprechen.

 

Ich möchte mich (bescheiden wie ich bin) da völlig `raushalten. Vielleicht als stiller Beobachter dabei sein?

 

Wenn die Leitung liegt und das Wasser fließt, müsste ein Flugzeug die Strecke überfliegen und einen Film drehen. An jeder Kraftspritze steht die betreffende Mannschaft und winkt. Dieser Film würde vielleicht 2 Stunden dauern und wäre nochmals ein Welt-Ereignis!

 

Hoffentlich findest Du die Idee genau so faszinierend wie ich und hast Lust sie als krönenden Abschluss Deines Lebenswerkes umzusetzen.

 

Ich würde mich sehr freuen.

 

Viele Grüße,

 

Helmuth

 

 

 

Bei einem Treffen konnte ich ihm das Konzept erläutern. Dann war lange Zeit Funkstille.

Am 2. November 2017 dann folgende mail:

 

Lieber Helmut,

 

Deine Idee zur langen Schlauchleitung möchte ich tatsächlich im kommenden Jahr realisieren. Der Deutsche Feuerwehrverband ist (in Teilen) auch begeistert. Ich will das Projekt verbinden mit „100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges“. Was lange währt…

 

Viele Grüße Dein

 

Albrecht Broemme

 

 

Albrecht.Broemme@thw.de

 

 

Meine Antwort:

 

 

Lieber Albrecht,

 

 

 

ich habe mich sehr gefreut, dass meine alte Idee nun doch noch verwirklicht wird.

 

Wenn  das 100jährige Ende des 1. Weltkrieges der Anlass sein soll, schlage ich folgende Änderung vor:

 

Start sollte Paris sein, Ziel Berlin.

 

Motto: Wasser von der Seine zur Spree. Ein Gemeinschafts-Projekt Deutscher und Französischer Feuerwehren.

 

Die Strecke möglichst über Straßburg als Sitz des Europa-Parlamentes. Vielleicht auch über Verdun?

 

Den französischen Teil übernehmen die Französischen Sapeurs Pompiers. Das wäre dann auch ein Sinnbild für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit. => fraternité franco-allemande.

 

 

Und dann am Ende der Flug entlang der ganzen Strecke (ca. 1500 km)  mit Frau Merkel, Herrn Macron und natürlich Albrecht Brömme an Bord. Mit den winkenden (und Schilder mit den jeweiligen Ortsnamen hochhaltenden) Feuerwehr- und THW-Leuten am Boden. Der Flug muss natürlich gefilmt und im Fernsehen übertragen werden. Das wäre auch ein schönes Souvenir für die Teilnehmer.

 

 

Wäre das nicht ein krönender Abschluss deiner Laufbahn?

 

Ich halte dir die Daumen, dass alles klappt!

 

 

Bleibe gesund und aktiv,

 

 

dein alter Referendar-Kollege Helmuth

 

 

 

Und jetzt muss man halt mal abwarten!

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns ständig an ihn denken.

 

Michel de Montaigne

 

Wärst net aufigstiegn

Wärst net obi gfalln.

Hättst mei Schwester kriegt.

Wärst mei Schwager worn

Hättst a Häusla ghabt

und a Kuh dazu

und a Millisuppn auf die Fruh.

 

Kärntener Volkslied