Leserbrief zum Spiegel 4/2009 "Der seltsame Fall des Benjamin Button"

 


Wenn man die Geschichte des Mannes, der als Greis zur Welt kommt und dann immer jünger wird,  zu Ende denkt, kann man durchaus zum folgenden Plot kommen:

Das Leben – rückwärts.....

 

 

 

Stell dir doch mal vor, die Zeit läuft nicht in der gewohnten Richtung ab, sondern umgekehrt
- wie wenn du einen Video-Film rückwärts laufen lässt:

 

 

 

 

 

6 Männer gehen auf den Friedhof, graben ein Loch und holen eine Holzkiste mit deiner Leiche aus der Erde. Du wirst aufgebahrt, nach einer Weile bewegst du dich und wirst wach.

 

Man bringt dich ins Altenheim; du wirst immer fitter und nach einigen Jahren werfen sie dich raus, weil du zu jung geworden bist.

 

Du spielst ein paar Jahre Golf bei guter Rente, überreichst dem Chef zum Eintritt in die Firma eine goldene Uhr und fängst für viel Geld gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. 

 

Nachdem du damit durch bist, geht's auf die Uni. Du hast inzwischen genug Erfahrung, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen.

 

Dann wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr dümmer, bis du schließlich deine Schultüte abgibst und auch hier rausfliegst.

 

Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, dein Vater bringt dich dann als Säugling ins Krankenhaus, wo du in der “Rückkehr-Station” - notfalls mit Gewalt - in die Scheide deiner Mutter geschoben wirst.

 

Du schwimmst neun Monate in einer Gebärmutter und beendest dein Leben als ORGASMUS !!!



Dr. Helmuth Herterich

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns an nichts häufiger denken als an den Tod.

 

Michel de Montaigne