„Die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn“.

 

So sprach der Tyrann in Schillers Gedicht „Die Bürgschaft“. Nämlich als er erlebte, dass der Attentäter Damon seinen Freund und Bürgen nicht im Stich ließ. Auch um den Preis seines eigenen Lebens!

Ein häufiger Trugschluss ist, dass man das „Nicht Fremdgehen“ mit „Treue“ gleichsetzt. Dies ist aber nur ein Aspekt des Treue-Begriffes. Der eigentliche Inhalt und Sinn von Treue ist aber viel umfassender. Nicht umsonst gibt es eine Unmenge von damit zusammenhängenden Begriffen, wie Treu und Glauben, Beamtentreue, Vertragstreue, Nibelungentreue usw. Das Wort „Vertrauen“ hat den gleichen Wortstamm.

 

Das Gegenteil von Treue ist Verrat und nicht „Fremdgehen“.

 

Treue ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit und zwar das Versprechen, zum Partner zu halten, egal was auch geschieht. Ein Beispiel ist der Treue-Kodex der Fremdenlegion, wo man den verwundeten Kameraden aus dem gegnerischen Feuer zu bergen hat, egal ob es das eigene Leben kostet..

Treue ist die Grundvoraussetzung des partnerlichen Zusammenseins: Ich weiß, dass meine Frau mich im Rollstuhl schiebt, wenn ich MS bekommen sollte. Und ich werde das gleiche tun, wenn es ihr passiert. Das ist der eigentliche (über das Großziehen der Kinder hinausgehende) Vertrag. Und das gibt es nur beim Menschen. Insofern ist ein Vergleich mit der„nichttreuen“ Mehrzahl des Tierreiches fehl am Platze. Und die Aussage von Stefanie Schramm im Artikel "Der Traum von der Treue" (Zeit Nr. 15 vom 7. April 2011) „es ist eine der größten Zivilisationsleistungen, dass dem Menschen Treue hin und wieder gelingt“ falsch. Die wirkliche Treue kann man tagtäglich erleben, wenn behinderte oder demente Ehepartner jahrelang versorgt werden!

Vielleicht könnte sich Peter Sloterdjik einmal einige seiner brillanten Gedanken über unsere „Zeit der verlorenen Treue“ machen: Man erwartet vom Arbeiter Treue und Hingabe zu seiner Firma. Aber empfindet es nicht als schamlos und pervers, wenn dieser in der Morgenzeitung liest, dass er zusammen mit seinem Geschäftsbereich wie ein Galeerensklave an die Konkurrenz verkauft wurde.

Kennen Sie vielleicht diesen Choral?

You don’t know what you got,
until it’s gone.

Cinderella

Störche und Geburten
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Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm oder ein Animationsvideo nachgedacht?

 

Die Filmemacherin Anke Lanzon und ihre Firma Webfilm Berlin erstellen beeindruckende Unternehmensfilme für Webseiten.

 

Einfach mal `reinschauen:   

  http://www.webfilm-berlin.de/

Task Management
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Intelligenz und Fleiß
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Das gelungene, vollendete, erfüllte Leben ist eines, in dem wir in Einklang mit unsrer Natur das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben – selbstverständlich ohne den Mitmenschen zu schaden, ohne andere unglücklich zu machen.

 

Der Philosoph Bernulf Kanitscheider, Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

 

Psalm 103

Es wäre doch möglich, dass einmal unsere Chemiker auf ein Mittel gerieten, unsere Luft plötzlich zu zersetzen, durch eine Art Ferment. So könnte die Welt untergehen.


Georg Christoph Lichtenberg

Letzte Worte des Indianerhäuptlings Crowfoot

Nur noch eine kurze Weile, dann bin ich von euch gegangen. Wohin, das kann ich euch nicht sagen. Wir kommen aus dem Nirgendwo, und wir gehen ins Nirgendwo. Was ist das Leben? Es ist der Lichtblitz eines Leuchtkäfers in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

 

Crowfoot (um 1830 – 1890) Häuptling der Blackfoot-Indianer, 25. April 1890

 

Gespräch von Anno 33:

A: Wissen Sie schon das Neueste?

B: Nein, was ist passiert?

A: Die Welt ist erlöst!

B. Was Sie sagen!

A: Ja, der liebe Gott hat Menschengestalt angenommen und sich in Jerusalem hinrichten lassen: dadurch ist nun die Welt erlöst und der Teufel geprellt.

B: Ei, das ist ja ganz scharmant.

 

Arthur Schopenhauer

 

 

Damit wir beginnen können, dem Tod seinen größten Vorteil uns gegenüber zu entreißen, sollten wir eine vollkommen andere Einstellung einnehmen als die übliche; lasst uns den Tod seiner Fremdheit berauben; lasst uns Umgang mit ihm pflegen, damit wir uns an ihn gewöhnen, lasst uns an nichts häufiger denken als an den Tod.

 

Michel de Montaigne